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Weiße Wanne

Seit der Verwendung von wasserundurchlässigen Beton oder WU-Beton, ist man in der Lage Bauwerke herzustellen, die in das Grundwasser eintauchen, die ohne zusätzliche Dichtungen von sich aus dicht sind und es während der gesamten Nutzungsdauer auch bleiben, so genannte Weiße Wannen. Bis diese faszinierende und vor allem wirtschaftliche Bauweise sich durchsetzen konnte, waren eine ganze Reihe von Problemen zu lösen. Anfänglich war der Beton nicht 100%ig dicht. Bis in die 90er Jahre wurde dem Frischbeton Dichtungsmittel zugesetzt, bis es gelang durch betontechnologische Maßnahmen, optimale Sieblinien und Rezepturen das Betongefüge für Wasser undurchdringlich zu machen.

Ein weiteres Problem waren und sind Schwindrisse, die beim Abbinden von Frischbeton entstehen, durch das Verdunsten von chemisch nicht gebundenem Wasser und abfließende Hydratationswärme. Betontechnologisch ist man (noch) nicht in der Lage diese Risse zu verhindern. Nur durch gezieltes Anordnen von zusätzlichen Bewehrungsstahl, mit sogenannter rissbreitenbeschränkender Bewehrung oder auch Rissbewehrung, ist die Breite, die Anzahl und die Lage von Rissen gezielt zu beeinflussen. In der Praxis hat sich gezeigt, Risse sind dicht solange die Rissbreite unter 0,2mm bleibt. Vereinzelt undichte Risse dichten sich mit der Zeit durch Versinterung von selbst ab, ein Selbstheilungseffekt tritt ein.

Trotzdem sind undichte Risse und Fugen in wasserdichten Bauteilen nie ganz zu vermeiden. Wir sind auf die nachträgliche Abdichtung im drückenden Wasser spezialisiert. Mit geschulten Personal langjähriger Erfahrung und unseren gesamten Knowhow stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Weitere Informationen zu diesem Thema unter Risssanierung.

Impressionen Weiße WanneWeiße Wanne BehälterBehälter Abdichtende InjektionAbdichtende Injektion