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Kraftschlüssige Injektion

Mit kraftschlüssigen oder starren Injektionen können Risse in Stahlbetonteilen homogen gefüllt und mit hoher Klebkraft zusammengefügt werden. Dabei werden zwei Ziele verfolgt, zum einen wird durch die Injektion das Eindringen von Schadstoffen verhindert und zum anderen wird durch die kraftschlüssige Verklebung der Rissflanken die ursprüngliche Tragfähigkeit hergestellt.

Für Risse an statisch relevanten Bauteilen ist als Injektionsmaterial nur bauaufsichtlich geprüftes Epoxydharz mit besonderen Eigenschaften zugelassen. Für Wasserführende Risse sind kraftschlüssige Epoxydharzinjektionen leider ungeeignet. Ein kraftschlüssiger Verbund lässt sich mit feuchten Rissflanken nicht herzustellen. Die genauen Ausführungsbdingungen sind in der EN 1504, der ZTV-ING und der RiLi SIB (Instandsetzungsrichtlinie von DAfStB) geregelt.

Zusätzliche Maßnahmen sind für das kraftschlüssige Verbinden von gerissenem Estrich und gerissenen Mauerwerk erforderlich. Durch die geringe Eigenfestigkeit dieser Baustoffe entstehen leicht parallel verlaufende Risse, die durch zusätzliche Verklammerung mit Mauerwerksanker oder Nadeln verhindert werden.

Impressionen Kraftschlüssige Injektionen Kraftschlüssige Injektionen Verklammerung im Estrich Verklammerung im Estrich Verklammerung im Mauerwerk Verklammerung im Mauerwerk